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KW 44 Ziergarten

Grabschmuck zu Allerheiligen
An Allerheiligen werden traditionell die Gräber neu gerichtet und geschmückt. Berücksichtigen Sie ruhig bei der Bepflanzung eventuelle Vorlieben der Verstorbenen und wählen Sie als Grabschmuck natürliche Materialien. Dann sind sie auch einfach zu kompostieren.

Rosen anhäufeln
Häufeln Sie Rosen rechtzeitig an, um die Pflanzen vor Frost zu schützen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die empfindliche Veredlungsstelle gut geschützt überwintert.

Stauden pflanzen
Jetzt ist der letzte Zeitpunkt, um vor dem Winter noch Stauden zu pflanzen. Bei späterer Pflanzung können sich die Wurzeln nicht mehr genügend ausbreiten und reißen bei starken Frösten ab; die Pflanzen vertrocknen dann.

Blumenzwiebeln pflanzen
Bis Ende des Monats werden noch Blumenzwiebeln für das Frühjahr gepflanzt. Dazu gehören: Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse, Alpenveilchen, Tulpen, Narzissen, Blausternchen, Schneeglanz, Winterlinge, Hundszahn etc. Achten Sie darauf, dass Sie Blumenzwiebeln aus Kulturmaterial verwenden und keine Wildherkünfte kaufen. Besonders bei Schneeglöckchen, Alpenveilchen und Winterlingen werden immer noch viele Pflanzen aus der Natur entnommen (siehe dazu die Seite Artenschutz). Übrigens: Früher gruben Gärtner Holunderblätter unterhalb der Zwiebeln im Boden ein. Der Geruch der Blätter soll Wühlmäuse zumindest so lange fernhalten, bis die Blätter zersetzt sind. Die fleißigen Nager haben es übrigens ganz besonders auf Krokusse und Tulpen abgesehen, während Amaryllisgewächse, wie Schneeglöckchen, Märzenbecher und Narzissen gemieden werden. Dabei werden Zwiebeln genauso geschätzt, wie Triebe und Blüten, so dass es sinnvoll sein kann, im Frühjahr Fallen aufzustellen, damit die Mäuse sich mangels Alternativen zur Zeit der Krokusblüte nicht über den Frühjahrsflor hermachen.

Ziergräser noch nicht zurückschneiden
Einziehende Ziergräser wie Pennisetum (Pfeifenputzergras) und Miscanthus (Chinaschilf) werden erst im Frühjahr (Ende April, Anfang Mai) geschnitten, wenn die Frostgefahr weitestgehend vorüber ist, denn die alten Halme schützen das Herz der Gräser vor der Auswinterung. Ganz abgesehen davon geben die Halme dem winterlichen Garten Struktur und bieten für Vögel und Insekten Nahrung und Winterschutz. Wie schön wird der Januarraureif auf den trockenen Blättern aussehen! Damit die Pflanzen im Winter nicht auseinanderbrechen, kann man sie mit einem Draht leicht zusammenbinden.